• Rückblick

    Und ewig grüßt das Murmeltier

    Kalenderblatt März

    Was soll ich schreiben? Sie ist in der Werkstatt. In der Werkstatt. In der Werkstatt. Ich brauche eigentlich nicht wirklich einen Rückblick über den vergangenen Monat schreiben, es ist eigentlich immer das gleiche: Sie. Ist. In. Der Werkstatt. Okay. Es geht voran: Die Bremskontrollleuchte ist weg, dafür.. naja. Also: Dafür geht eben sonst nichts mehr. Am 05. März ist die Temperatursonde scheinbar verreckt. Ich sage scheinbar, weil die Temperatursonde womöglich völlig in Ordnung war. Immerhin wurde Fluffy am 19. März mit derselben Fehlermeldung abgeschleppt. Motor lässt sich nicht starten und es kommt eine Warnung zur Kühlwassertemperatur. Außerdem, natürlich, ist die Schiebetür aktuell vollständig unbrauchbar, also, nicht mehr nur aufverschlossen, sondern…

  • Rückblick

    Raus aus der Werkstatt

    Kalenderblatt Februar 2019

    Das war er also, der Februar, der Monat der Befreiung. Nachdem Fluffy 3 Monate in der Werkstatt verbracht hat, konnte sie am 19. Februar 2019 endlich nach Hause. Wobei. Nach Hause. Fluffy hat kein zu Hause. Fluffy hat nicht einmal einen festen Parkplatz, geschweige denn ein Dach über dem Kopf. Ich habe sie erst mal in der Nähe von Johnnys Wohnung abgestellt und Johnny den Zweitschlüssel gegeben, weil Fluffy noch für eine Entsorgungstour gebucht ist, bevor ich sie dann ausbauen möchte. Eigentlich wollte ich Fluffy auch am Samstag schon einmal putzen, mit Nadines Hilfe, aber leider war Nadine krank und so hat sich das – wieder mal – verschoben. Dauert…

  • Rückblick

    Das neue Jahr beginnt frostig..

    Januar

    ..und ereignisarm… Was soll ich schreiben, liebe Freunde? Beate, die kleine Schwester meiner weißen Löwin ist längst wieder fit und munter wie ein junger Welpe – und Fluffy fristet ihr Dasein weiter in der Werkstatt. „Was macht dein Auto?“, fragen mich Freunde und Bekannte. „Ist in der Werkstatt“, murmele ich. „Immer noch?!“, schallt es zurück und die Leute können es gar nicht fassen. Ja. Immer noch. Was soll man machen? Solange es kalt ist, schraubt der Schrauber nicht. An Fluffy, jedenfalls, denn: Fluffy ist zu groß für die Garage. Wenn der Schrauber Fluffy in die Werkstatt fährt, bekommt er das Tor nicht mehr zu. Dann wird ihm kalt, seine Hände…

  • Rückblick

    Goodbye, 2018!

    Dezember 2018

    Tja, nun geht es zu Ende. Das Jahr 2018. Der Moment um noch einmal zurückzublicken – bevor sich die Augen wieder nach vorne richten. Oder in die Gegenwart. Am 3. Oktober habe ich meinen ersten Blogbeitrag geschrieben. Das war nicht nur der Tag des ersten Blogbeitrags meines Lebens, sondern auch der Tag meiner ersten Fahrzeugbesichtigung. Das dürfte – so ungefähr – vier Wochen nach meinem endgültigen Entschluss gewesen sein, einen Kastenwagen zu einem Wohnmobil umzubauen, vielleicht auch länger, es ist schwer zu sagen, wo ich den Prozess bis dorthin doch nicht in einem Blog festgehalten habe 😉 Was ich sicher sagen kann: Gut 4 Wochen später, am 9. November, gehörte…

  • Rückblick

    November venit, vidit, vicit

    Kalenderblatt November 2018

    Das waren meine letzten Worte im Oktober: „Los, November, leg dich ins Zeug! Zeig mir einen Kastenwagen, den ich mir leisten kann und der sein Geld auch wert ist!“ Und der November kam, er legte sich ins Zeug und zeigte mir einen Kastenwagen. Er zeigte mir nicht irgendeinen Kastenwagen, er zeigte mir Fluffy. Fluffy ist ein Peugeot Boxer, L3H2, das heißt: 6 Meter lang, 2,05 Meter breit, 2,52 Meter hoch und – unausgebaut – 2.100 Kilo schwer. Sie ist nicht ganz weiß und nicht ganz ohne Mängel, – dafür gehört sie mir. Das, übrigens, ist ein Gefühl, welches ich immer noch nicht ganz fassen kann. Die meiste Zeit in diesem…

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    Da geht er hin, der Oktober

    Oktober 2018

    Da geht er hin, der Oktober. Die Wälder sind schon beinah nicht mehr bunt, die Luft ist frisch, die Tage dunkel. In meiner Fantasie, da sitze ich, eingemummelt in einen wollenen Poncho mit einer dampfenden Tasse Tee im Wohnmobil. Das Fluchtfahrzeug ist fertig eingerichtet, ich habe eine kleine Küchenzeile, ein Bett und, man glaubt es kaum, eine Heizung. Und einen Poncho, Tassen und Tee. So sitze ich da, auf der Trittstufe in der geöffneten Schiebetür und blicke mit dampfendem Atem über die Nebelbänke im Tal. Die Vorstellung ist schön, nur: Nichts davon ist wahr. Da geht er hin, der Oktober. Und ich habe noch keinen Kastenwagen, geschweige denn ein Wohnmobil.…